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Österreichs Bartender-Elite mixt in Wien um Final-Ticket

Gewinner 2025: Dominik Wolf

Was 2018 als nationaler Wettbewerb in Großbritannien begann, hat sich längst zu einer internationalen Bühne für außergewöhnliches Barhandwerk entwickelt. Initiiert von Florian Beuren, Global Brand Ambassador Jägermeister, bringt die Meister Hunter Competition Bartender aus unterschiedlichen Ländern zusammen und stellt dabei einen besonderen Protagonisten ins Zentrum: Jägermeister Manifest. Auch Österreich ist seit 2024 Teil des internationalen Wettbewerbs.

Die Aufgabe klingt zunächst einfach: mindestens 30 ml Jägermeister Manifest und exakt drei weitere Zutaten. Doch genau diese Beschränkung macht den Reiz aus. Denn aus nur vier Komponenten gilt es, einen Drink zu kreieren, der geschmacklich überzeugt, handwerkliches Können beweist und gleichzeitig eine eigene Geschichte erzählt. Neben Geschmack fließen daher auch Präsentation, Handwerk und die Idee hinter der Kreation in die Entscheidung der Jury ein.

Über den österreichischen Meister Hunter 2026 entscheidet in diesem Jahr eine dreiköpfige Jury: Nina Eggeling, Senior Manager Global Culture & Experiential Marketing und weltweit verantwortlich für den Hubertus Circle, Dominik Wolf, Sieger der Meister Hunter Competition Österreich 2025, sowie Filip Strotmann, Hausherr der Olinda Bar.

„Die klaren Vorgaben macht die Meister Hunter Competition so spannend: Alle arbeiten mit derselben Basis und trotzdem entstehen völlig unterschiedliche Drinks. Die elf Finalistinnen und Finalisten zeigen eindrucksvoll, wie viel Kreativität und Persönlichkeit in der österreichischen Barszene steckt. Wir sind sehr gespannt, wer die Jury am 28. September überzeugen wird“, so Denise Posch, Brand Managerin Jägermeister Österreich bei Liquid Spirits.

 

Wenn Manifest auf Waldhonig, Deer Jerky und Familienrezepte trifft

Wie groß der kreative Spielraum trotz klarer Regeln ist, zeigt ein Blick auf die diesjährigen Einreichungen. Die Finalistinnen und Finalisten kombinieren Jägermeister Manifest mit Zutaten und Aromen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Stefan Egger (Salzburg) bringt etwa Waldhonig, Kaffee, schwarze Johannisbeere und österreichisches Kürbiskernöl ins Spiel, Kate Schröder (Steiermark) arbeitet mit Kakaofruchtsaft, Limette, Kokos und Chocolate Bitters. Phillip Cortez (Wien) setzt unter anderem auf Jackfruit, geräucherte Ananas, Calamansi und Ube.

Auch persönliche Geschichten landen im Shaker: Konrad Kwasniak (Wien) greift für seine Kreation auf selbstgemachten Feigenschnaps nach dem Rezept seiner Großmutter zurück, während Stevie Daevel (Wien) mit seinem „Mast Be Remembered“ einen selbstgemachten Radler Cordial ins Rennen schickt. Besonders ungewöhnlich interpretiert Robert Šuvada (Vorarlberg) die Wettbewerbsbasis: Für seine Kreation wird Jägermeister Manifest mit Deer Jerky infusioniert. Dafür wird getrocknetes Wildfleisch – vergleichbar mit Beef Jerky – in Manifest eingelegt, wodurch dessen würzig-herzhafte Aromen in die Spirituose übergehen.

Am Ende zählt jedoch nicht die ungewöhnlichste Zutat allein. Entscheidend ist, wie aus den einzelnen Komponenten ein stimmiges Gesamterlebnis entsteht, vom ersten Eindruck über den Geschmack bis zur Geschichte hinter dem Drink.

 

Diese elf Bartender stehen im Österreich-Finale

Wer sich am 28. September in der Olinda Bar durchsetzt, entscheidet sich im direkten Vergleich. Diese elf Bartender haben mit ihren Kreationen den Sprung ins Österreich-Finale geschafft:

  • Oliver Polster, BAR NOVUM im Alpenstern Damüls, Vorarlberg
  • Stefan Egger, Hochkönig Edelbrennerei Grünegg, Dienten, Salzburg
  • Sascha Riepl, Ginhouse Zell am See, Salzburg
  • Kate Schröder, Viertel4, Graz, Steiermark
  • Balázs Nagy, European Bartender School Vienna, Wien
  • Jorge „Mokte“ Capilla, Mariotti, Wien
  • Phillip Cortez, Miss Saigon, Wien
  • Barbara Pillinger, Bar Louu, Wien
  • Robert Šuvada, LuSt Café Bar, Bregenz, Vorarlberg
  • Konrad Kwasniak, Kleinod, Wien
  • Stevie Daevel, DASHXDROP, Wien

Für eine oder einen von ihnen geht die Jagd nach dem Titel nach dem Abend in Wien weiter: Der Sieger oder die Siegerin des Österreich-Finales vertritt das Land beim internationalen Finale der Meister Hunter Competition von 15. bis 17. November in London und tritt dort gegen die besten Bartender der anderen teilnehmenden Nationen an.

Bild: Der Gewinner des letzten Jahres Dominik Wolf sitzt dieses Jahr in der Jury © GOLT Agency